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Berufsfeuerwehrtag 2014


Nach langen zwei Jahren war es am Samstag, dem 10.05. endlich wieder soweit und der sogenannte Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Marxen statt.

Dabei sollte den Jugendwehrmitgliedern durch Einsatzübungen die Arbeit einer Berufsfeuerwehr in einer 24-Stunden Schicht näher gebracht werden.

Bei jeder Übung waren immer genug Aktive Kameraden dabei, damit die Jugendlichen jederzeit Fragen stellen und Hilfestellungen bekommen konnten.

Pünktlich um 11 Uhr war Dienstbeginn und die Jugendlichen trafen sich in der Fahrzeughalle zur Dienstübergabe, wo das Organisationsteam um Alina Thiel und Stephan Westermann die Regeln und Hinweise für die nächsten 24 Stunden besprochen wurden.

Gegen 11.45 Uhr klingelte das Einsatzsignal zum ersten Einsatz "Baum auf Straße", wo die Jugendlichen einen auf die Straße gefallenen Baum entfernen und zusätzlich eine eingeklemmte Person befreien mussten.

In Zusammenarbeit mit den aktiven Kameraden konnte die Person sicher gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Nach ca. einer halben Stunde war der erste Einsatz erfolgreich abgearbeitet und alle anwesenden konnten zum Feuerwehrhaus zurückfahren.

Zum Ausruhen blieb ihnen aber nicht viel Zeit, denn um 13 Uhr klingelte es zum Einsatz" Hochwasser", wo für einen kleinen Fluss Sandsäcke gefüllt und in den Fluss gelegt werden mussten, um dem drohenden Hochwasser entgegen wirken zu können.

Nachdiesem Einsatz hatten alle Hunger und freuten sich auf einen großen Topf Spaghetti.

Während die Jugendlichen in Ruhe Mittagessen durften,  wurde bereits der nächste Einsatz vorbereitet, der um 13.45 Uhr stattfand.

Dieser Einsatz hatte die Einsatzmeldung "Verkehrsunfall", wo die Jugendlichen ein Auto mit zwei Insassen vorfanden, dass eine Gruppe von Fahrradfahren angefahren hatte und somit insgesamt 5 Verletzte Personen versorgt werden mussten.

Die Jugendlichen sperrten als erstes die Straße weiträumig ab und sicherten das Fahrzeug, bevor sie den Autofahrer und seinen Beifahrer aus dem Auto befreien konnten.

Mit guten Erste Hilfe Kenntnissen wurden alle verletzten Personen patientengerecht versorgt, bevor sie an den Rettungsdienst übergegeben werden konnten.

Dieser Einsatz war nach gut einer Stunde erfolgreich beendet.

Nun hatten die Jugendlichen wieder Zeit für Freizeit, welche einige mit Sport und Spiel verbrachten und andere sich ihre Betten herrichteten.

Um 17 Uhr bekamen die Jugendlichen die Alarmierung für "Feuer", wo ein alter Kuhstall durch eine Nebelmaschine vernebelt wurde um so den Effekt für ein Großfeuer zu verdeutlichen.

Unter selbstgebastelten Atemschutzgeräten mussten die Jugendlichen unter fachmännischer Betreuung in den brennenden Stall hinein und zwei Personen finden, die durch Puppen ersetzt worden waren.

Die anderen Trupps kümmerten sich um die Löscharbeiten und natürlich um die Entgegennahme der gefunden Personen.

Dieser Einsatz dauerte ein wenig länger, da jeder Jugendliche einmal erleben wollte, wie das ist, unter Atemschutz in ein Brandhaus zugehen und nichts sehen zu können.

Die AGT-Träger der FF Marxen gaben viele Tipps, wie es in einen echten Einsatz gemacht werden würde.

Um 18.45 Uhr wurden die Jugendlichen zur "Straßenabsicherung" gerufen, wo in einem ruhigen Neubaugebiet ein Laternenumzug stattfinden sollte.

Während die Jugendlichen die Straße absicherten, gingen die Betreuer der JF Marxen mit selbstgebastelten Laternen umher und sangen Laternelieder.

Musikalisch unterstützt wurden sie dabei von drei Spielern aus dem Spielmannszug TV Asendorf/Dierkshausen.

Nun war es Zeit für das gemeinsame Abendessen, wo gegrillt wurde.

Einige Eltern der Jugendlichen hatten leckeren Salat gemacht, welcher nun mit Wurst und Fleisch in gemütlicher Runde verzehrt wurde.

Gegen 21 Uhr gab es allerdings eine neue Alarmierung.
Dieses Mal hieß die Meldung "Vermisste Person".

Die Jugendlichen teilten sich vor Ort in kleine Gruppen auf, um gemeinsam und schnell die Person zu finden, welche auch schnell gefunden wurde.


Dieser Einsatz allerdings stellte sich als etwas ganz anderes heraus.

Alle Kameraden der JF und der FF stellten sich für ein Gruppenfoto auf, welches von unserer Jugendwartin Sabrina Göldenitz gemacht werden sollte.

Dabei bemerkte sie allerdings nicht, wie neben ihr ein Garagentor hochging, dort einige Kerzen brannten und ihr Freund Arne Horstmann mit einem sehr großen Blumenstrauß stand.

Unter der Beobachtung aller Beteiligten ging Arne auf Sabrina zu und bedankte sich für die gemeinsame Zeit mit ihr.

Nachdem kniete er sich vor ihr nieder, zog einen Ring aus der Tasche und fragte sie, ob sie ihn heiraten wolle.

Sabrina, die auch ein Kind von Arne erwartet, stand freudig erschrocken, sprachlos und mit ein paar Tränen vor ihm und gab  ihr "Ja Wort".

Alle Feuerwehrangehörigen, sowie auch die Familien von Arne und Sabrina, die dazu gekommen waren, applaudierten und jubelten dem Verlobten Paar zu und beglückwünschten beide .

Nach einem kleinen Umtrunk auf das Verlobte Paar ging es zurück zum Feuerwehrhaus, wo sich nun die Jugendlichen ihre Betten herrichteten und über dem Beamer noch den Animationsfilm " Ich - einfach Unverbesserlich 2" anschauten.

Gegen 23 Uhr gab es dann noch einen kleinen Fehlalarm, welcher nach 10 min auch schon beendet war und alle in ihre Betten fielen und sofort einschliefen.

Gegen 6 Uhr klingelte dann auch schon der Wecker, wo unter einem "Fehlalarm" frische Brötchen geholt wurden und dann gemeinsam mit den Betreuern und Aktiven gefrühstückt wurde, um sich für die letzten Dienststunden zu Stärken.

Nachdem stand der traditionelle Frühsport mit Lara und Stephan auf dem Programm, wo alle sich sportlich aktiv beteiligten, um die müden Knochen und Muskeln aufzuwärmen.

Um 8 Uhr hieß es dann wieder "Feuer" und die Jugendlichen fuhren ins Gewerbegebiet, wo eine Wasserversorgung aufgebaut werden musste, um mehrere kleine Feuertonnen zu löschen.

Auch dieser Einsatz wurde erfolgreich durchgeführt, jedoch konnten sich die Jugendlichen nicht lange ausruhen, denn direkt danach ging es zum letzten Einsatz, einem "Verkehrsunfall".

Am Sportplatz fanden die Jugendlichen ein volles Auto mit 6 verletzten Personen.

Als besonderes Highlight kam zu diesem Einsatz ein echter RTW von der Bereitschaft aus Jesteburg, wo die beiden Rettungskräfte, die nicht nur ehrenamtlich, sondern auch hauptberuflich im Rettungsdienst arbeiten, den Jugendlichen zeigten, wie sie mit den Mitteln der Feuerwehr, aber auch den Mitteln des Rettungsdienstes die Personen aus dem Auto befreien können.

Nach diesem Einsatz gab es dann am Feuerwehrhaus noch eine große Abschlussrunde und die Jugendlichen durften die beiden Rettungsdienstler viele Fragen fragen und anschließend den RTW erkunden.

Gegen 11 Uhr gab es dann noch eine letzte Abschlussbesprechung und somit war dann auch der diesjährige Berufsfeuerwehrtag zu Ende.

Wir danken allen beteiligten Kameraden der FF Marxen, der DRK Bereitschaft Jesteburg, dass sie uns mit ihrem RTW besucht haben, aber auch dem Spielmannszug TV Asendorf / Dierkshausen für ihre musikalische Unterstützung!

Und natürlich ein großes Lob für die gute Planung  an Alina Thiel und Stephan Westermann für die gesamte Organisation!



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